Super Size Me: Ein Selbstversuch als Film verpackt

Amerikaner ernähren sich schlecht! Was erst mal nur eine These ist, könnte Ursache für die Fettleibigkeit der US-Bürger sein. In Form eines als Doku-Satire angelegten Films geht Regisseur Morgan Spurlock der Frage auf den Grund, warum Amerikaner an Übergewicht leiden.
30 Tage lang unterzieht er sich einem Selbstversuch. In dieser Zeit wird er sich unter ärztlicher Aufsicht ausschließlich von McDonald-Produkten ernähren. Der daraus entstandene Film kam 2004 in die Kinos und zeigt die Vorbereitung, Durchführung und Auswertung des Projekts. Er lässt Kritik an Fast-Food-Ketten verlauten und nimmt eine Schadensersatzklage als Ausgangspunkt, die zwei junge adipöse Amerikanerinnen gegen McDonald richteten.

Die Regeln

Während des Versuchs darf sich Morgan Superlock nur von Gerichten ernähren, die sich auf der Speisekarte von McDonald befinden. Darüber hinaus muss er jedes dieser Gerichte mindestens einmal verzehrt haben. Drei regelmäßige Mahlzeiten am Tag sind Pflicht und es muss ohne Ausnahme alles Bestellte aufgegessen werden. Die extra große und preiswerte “Super Size” Variante muss immer dann genommen werden, wenn sie ein Mitarbeiter ihm anbietet. Zur Krönung wurde die tägliche Schrittzahl auf maximal 5000 begrenzt.

So schädlich kann schlechte Ernährung sein: Das schockierende Ergebnis

Alle die sich ausschließlich von Fast-Food ernähren gefährden ihre Gesundheit in lebensbedrohlichem Maße. Das zeigt der Film ganz deutlich. 25 Pfund Gewichtszunahme, sieben-prozentige Erhöhung des Körperfett-Anteils, ein Cholesterinspiegel von 230, dramatische Leberwerte und Kopfschmerzen sind die Folge der einseitigen Ernährung. Diese körperlichen Konsequenzen sind von solch einer Dramatik, dass Ärzte zu einem vorzeitigen Abbruch des Selbstversuches rieten. Doch wie sich herausstellte können bei Menschen, die sich falsch ernähren, neben den physischen auch psychische Symptome auftreten. Im beispielhaften Fall von Morgan Spurlock kommt es zu Depressionen, die mit Antriebslosigkeit einher gehen. Natürlich bleibt die Frage, ob Fast-Food-Ketten die allein Schuldigen an der Fettleibigkeit der Amerikaner sind. Natürlich können auch das Verhalten und die Einstellung der Konsumenten eine große Rolle spielen. Aber eine Tatsache bleibt letztendlich unumstößlich. Jeder sollte zum Wohle seiner Gesundheit darauf achten sich ausgewogen zu ernähren und ausreichend zu bewegen. Nur so geht es dem Körper gut.

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